Archiv der Kategorie: Allgemein

How I test the sharpness of a lens

Again and again people ask me how exactly I test the sharpness of lenses. This is why in this post I am going to explain my test method.

For all tests, the camera is mounted on a tripod, I use release the shutter via wifi and if possible I use the electronic shutter. This ensures that the result is not influenced by vibrations.

I always use the camera with the highest resolution available to me and if possible a high-res mode. In case of shallow depth of field, I take several pictures and refocus for every shot to make sure there are no focus errors. The samples I use for my reviews are always 100% crops at base ISO.

I always refocus on the image borders to test their sharpness. If I suspect a significant field curvature, I test it separately.

I have been asked if the post cards I use as my test subject are sharp enough. If they are the limiting factor you are going to see the pressure grid.

Here is an example what this looks like:

Example of the lens outresolving the post card, the pressure grid is visible.

If you do not see the pressure grid, the post cards were sufficient as the test subject.

If you have any more questions about how I test the sharpness of lenses just leave a comment!

Meine Methode zum Test der Schärfe von Objektiven

Da es immer wieder Fragen und Einwände zu meinen Schärfetests gibt, möchte ich hier einmal detailliert meine Testmethode zum Ermitteln der Schärfe von Objektiven darlegen.

Alles Testfotos werden mit einem stabilen Stativ, Fernauslösung und wenn möglich mit elektronischem Verschluss durchgeführt. Hiermit sollen Verfälschungen durch Vibrationen ausgeschlossen werden.
Ich verwende immer den hochauflösensten Sensor, welcher mir zur Verfügung steht und ggf. einen High-Res Modus. Bei geringer Schärfentiefe mache ich immer mehrere Bilder und fokussiere für jedes neu, um Fokusfehler auszuschließen. Zudem stelle ich immer 100% Ausschnitte aus den Bilder bei Basis ISO ein, damit die Schärfe optimal auf Pixelebene beurteilt werden.
Sofern nicht anders angegeben fokussiere ich für den Test der Randschärfe immer neu auf die Ränder, um auch hier Fokusfehler zu vermeiden. Eine Bildfeldwölbung teste ich ggf. gesondert.

Mehrfach wurde ich gefragt, ob die Postkarten, welche ich als Testmotiv verwende, überhaupt ein ausreichend scharfes Motiv darstellen. In der Tat haben diese eine Grenze, ab der sie das Limit des Test darstellen. Diese Grenze ist erreicht, sobald das Druckraster sichtbar wird.

Dies sieht so aus:

Druckraster als limitierender Faktor der Schärfemessung.

So lange das Druckraster nicht sichtbar ist, war das Testmotiv also scharf genug.

Wenn ihr weitere Fragen zu meiner Testmethode habt, hinterlasst doch einfach einen Kommentar mit der Frage!

Olympus M.Zuiko 25mm F/1.2 Pro Unboxing & Size Comparison Video (English)

A short unboxing video of the Olympus M.Zuiko 25mm F/1.2 Pro and a size comparison with the Olympus M.Zuiko 12-40mm F/2.8 Pro and the Olympus M.Zuiko 45mm F/1.8.

More videos about the Olympus M.Zuiko 25mm F/1.2 Pro are coming soon!


The Olympus M.Zuiko 25mm F/1.2 Pro is available at:

Amazon.com: http://amzn.to/2eRQOwn

Amazon.co.uk: http://amzn.to/2fMnJBP

Ebay.com: goo.gl/qmCiBW

Ebay.co.uk: goo.gl/yQLbs4

Panasonic MEGA O.I.S. vs. POWER O.I.S. for video shooting

Panasonic MEGA O.I.S. vs. POWER O.I.S., which one is better for video shooting?

This video compares the effectiveness of the Panasonic MEGA O.I.S. image stabilization and the Panasonic POWER O.I.S. image stabilization.

Panasonic claims that POWER O.I.S. is better than MEGA O.I.S., but is this noticeable in real life video examples?

For this test I shot two short clips with the Panasonic 45-150mm (MEGA O.I.S.) and the Panasonic 14-140mm (POWER O.I.S.= both set to 140mm. I removed the first and last part, where pressing the record button might have introduced shake. Then I analyzed both clips using Davinci Resolves stabilization tool.


 

Kaufempfehlung: Welche Kamera für Youtube?

Die Kaufberatung „Welche Kamera für Youtube?“ bespricht einige Kameras, welche sich besonders gut zum Erstellen von Youtube Videos eignen. Ich bin bereits mehrfach gefragt worden, welche Kamera ich hierfür empfehlen würde. Da die Antwort jedoch nicht so leicht ist, bespreche ich hier einige Alternativen. Welche Kriterien bei einer Kamera für Youtube wichtig sind, habe ich bereits in diesem Artikel erläutert.

Die günstige: Samsung NX Mini

Die Samsung NX Mini bietet einen relativ großen 1 Zoll Sensor, ein Selfie-Display, die Möglichkeit Objektive zu wechseln und 1080p Video mit voller manueller Kontrolle. Filter lassen sich ganz normal an dem Objektiv anbringen. Sie bietet allerdings keine Möglichkeit ein externes Mikrofon anzuschließen, nur einen geringen Zoombereich, kann kein UHD-Video und hat auch keinen Sucher. Manche Nutzer wird es zudem stören, dass ein Großteil der Einstellungen über den Touchscreen erfolgt.

Ich selbst habe die NX Mini und habe damit beispielsweise dieses Video gefilmt: https://youtu.be/VRl7kZcrEcE
Die Samsung NX Mini lässt sich als definitiv als Kamera für Youtube verwenden und ist (zumindest gebraucht) die günstigste der Kameras in diesem Vergleich.

Mein Unboxingvideo zur NX Mini findet ihr bei Youtube: https://youtu.be/B0vzFBXdTXw

Die NX Mini ist stark im Preis gefallen und daher sehr günstig bei Amazon
oder bei Ebay zu bekommen.

Die kompakte: Sony RX100III oder IV

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Welche Kamera für Youtube? – Auf diese Features musst du achten

Auf diese Features musst du beim Kauf einer Kamera für Youtube Videos achten. Da unterschiedliche Arten von Videos unterschiedliche Kameras benötigen, nenne ich einige Kriterien, auf die man beim Kauf einer Kamera für diesen Zweck achten sollte. Für alle, die sich nicht mit technischen Details auseinandersetzen wollen, gibt der zweite Teil dieses Artikels eine konkrete Kaufberatung.
Zunächst gehe ich auf die Funktionen ein, welche für jeden Youtuber wichtig sind. Danach diskutiere ich einige Punkte, die nur für bestimmte Arten von Videos wichtig sind.

Das unverzichtbares Feature einer Kamera für Youtube: Bestimmung des Fokuspunktes

Der Fokuspunkt legt fest, welcher Teil des Bildes scharf und welcher unscharf ist. Moderne Kameras sind gut darin, komplett automatisch festzulegen, welcher Bereich des Bildes scharf sein soll. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass sie daneben liegen und die falsche Person oder den Hintergrund scharf stellen. Es ist daher zwingend notwendig, dass die Kamera es ermöglicht den Fokus genau festzulegen. Mindestens muss es daher möglich sein, den Fokuspunkt des Autofokus zu verstellen, um der Kamera zu sagen, welcher Bereich scharf sein muss. Noch besser ist es, wenn zusätzlich eine komplett manuelle Einstellung des Fokus möglich ist.

Unverzichtbar für fortgeschrittene Nutzer: Manuelle Einstellmöglichkeiten

Fortgeschrittene Nutzer werden nicht darauf verzichten wollen, neben dem Fokus auch die Blende und die Verschlusszeit der Videos selbst einstellen zu können. Dies erlaubt eine genaue Kontrolle über die Schärfentiefe in den Videos und den Grad der Bewegungsunschärfe.

„Nice to have“ einer Kamera für Youtube : 1080p Full-HD und 4k Ultra-HD

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Warum die Rede von der „Äquivalenzblende“ Unsinn ist

Bereits seit langem gibt es die Rede von der Äquivalenzbrennweite, welche die Brennweite eines Objektivs auf das vermeintliche Äquivalent eines Kleinbildobjektivs umrechnet. Was dabei jedoch verglichen wird, ist nicht die Brennweite eines Objektivs, sondern sein Blickwinkel.
Neuerdings gibt es nun auch noch die These einer „Äquivalenzblende“ (z. B. auf der sonst recht guten Website dpreview.com). Diese These ist auch verschiedenen Gründen völlig Unsinn. (Z. B. allein schon deshalb, weil die Blende das Verhältnis der Linsenöffnung zur Brennweite des Objektivs darstellt – beides physikalische Größen unabhängig von der Größe des Sensors.) Bereits seit längerer Zeit habe ich vor, einen Artikel hierzu zu schreiben, doch mir fehlte bis jetzt die Zeit hierfür.
Zum Glück wurde mir diese Arbeit nun abgenommen. Nasim Mansurov hat auf photographylife.com einen ausgezeichneten (englischen) Artikel zu dem Thema veröffentlicht.

Ich kann die Lektüre dieses Textes nur wärmstens empfehlen:
Hier zu dem Artikel (in Englisch)

Samsung NX Mini (NXF1) als Zweitkamera

Die Samsung NX Mini (NXF1) als Zweitkamera neben der Olympus OM-D E-M10. Warum ich mich entschieden habe Samsung erste Kamera im neuen NX-M System zu kaufen.

Kleine, leichte „Selfie“-Kamera

Ein Feature, welches mir bei meiner OM-D E-M10 fehlt, ist ein um 180 Grad schwenkbares Display, für Videos und Schnappschüsse, auf denen ich auch selbst zu sehen bin. Zudem ist meine OM-D zwar schon wesentlich kleiner als DSLRs, aber eine kleine Fototasche ist hierfür schon noch möglich. Die Auswahl kompakter Kameras mit 180° Display ist aber sehr klein. Optimal wäre die Sony RX100III gewesen, doch 800 € für eine Zweitkamera sprengt mein Budget doch erheblich. Lange Zeit habe ich überlegt zur Samsung EX2F zu greifen, doch der winzige Sensor und die fehlende Kontrolle bei Videos schreckte mich ab. Die Samsung NX Mini war hier insgesamt deutlich attraktiver. Mit dem 9 – 27mm OIS Objektiv passt sie zwar auch nicht unbedingt in eine Jeanstasche, aber sie bietet einen 1“ Sensor und ein 180°-Display bei erstaunlich kompakten Maßen. Lediglich die Größe des 9 – 27mm OIS Objektivs enttäuscht etwas. Es ist zwar sehr klein, aber das 12 – 32mm Pancake Objektiv von Panasonic ist auch nicht größer, obwohl es ebenfalls einen Bildstabilisator bietet und einen ca. doppelt so großen Sensor ausleuchtet.

Samsung NX Mini 180°-Display
Samsung NX Mini 180°-Display

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