Archiv der Kategorie: Erfahrungen

Efahrungsberichte zu allen möglichen Dingen rund ums Fotografieren.

Samsung NX Mini (NXF1) Unboxing

Mein Unboxing Video zur Samsung NX Mini (NXF1), der ersten Systemkamera im neuen NX-M System, mit NX-M 9-27mm OIS. Nachdem ich bereits berichtet habe, warum ich mir die NX Mini als Zweitkamera gekauft habe, habe ich auch ein Unboxingvideo mit meinem Ersteindruck auf Youtube hochgeladen.



Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm 1:1.8 Ersteindruck

Mein Ersteindruck vom Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm 1:1.8 mit besonderem Fokus darauf, welches Freistellpotenzial es besitzt. Ich stelle die Frage, ob es Argumente gegen das Olympus M.Zuiko 25mm 1:1.8?

Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm 1:1.8 mit Sonnenblende
Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm 1:1.8 mit Sonnenblende

Ich bin derzeit so beschäftigt, dass ich kaum Gelegenheit gefunden habe, meine neues Olympus M.Zuiko 25mm 1:1.8 richtig zu testen. Daher gibt es hier erstmal einen kurzen Ersteindruck und erst später einen ausführlicheren Test.

Wie immer gibt es auch eine Videoversion dieses Tests bei Youtube.

Es ist noch zu früh, mir eine endgültige Meinung zu bilden, aber ich bin mit dem Olympus 25mm 1.8 bis jetzt sehr zufrieden. Ich werde an dieser Stelle aber nicht lange über die positiven Seiten sprechen. (Die gute Schärfe schon bei Offenblende, die Verarbeitungsqualität, das Olympus diesmal die Sonnenblende direkt mitliefert etc.) Es macht wenig Sinn, wenn ich das Lob einfach wiederhole, dass schon in vielen anderen Berichten zu lesen ist. Stattdessen möchte ich die Frage stellen, ob es Gründe gibt, die gegen das Olympus M.Zuiko 25mm 1.8 sprechen.
Das erste Gegenargument liegt auf der Hand: Die beiden direkten Konkurrenten sind merklich lichtstärker. (Das Panasonic Leica DG Summilux 25mm f1.4 und das Voigtländer Nokton 25mm F/0.95) Reicht Blende 1.8 bei 25mm aus, um eine ausreichende Freistellung von Objekten zu ermöglichen?

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Straßenfotografie – Erste Schritte

Dieser Artikel berichtet von meinen ersten Erfahrungen mit Straßenfotografie und den rechtlichen Problemen, die Straßenfotografie in Deutschland hat.
Für mich ist ein wesentliches Element der Fotografie flüchtige Eindrücke festzuhalten, eine Verlängerung meines Gedächtnisses zu sein und es mir zu ermöglichen meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Straßenfotografie ist dafür unverzichtbar. Wenn ich beispielsweise eine Stadt bereise, interessieren mich weniger die Sehenswürdigkeiten und mehr die Menschen und das Feeling eines Ortes. Straßenfotografie hilft dabei, diese festzuhalten. Gleichzeitig hat sie auch eine unschätzbare zeitgeschichtliche Bedeutung. Vor einiger Zeit habe ich Aufnahmen von Reisenden gesehen, die Anfang der 70er Jahre durch Afghanistan und Indien gereist sind, und Straßenfotografie im weiteren Sinn betrieben haben. Gerade in Bezug auf Afghanistan haben die Bilder einen großen historischen Wert. Aber auch persönlich haben mich diese Fotos fasziniert: Ich habe mir sofort vorgestellt, wie Rucksackreisen zu dieser Zeit wohl gewesen sein müssen. Ähnlich geht es mir mit alten Bildern aus Paris oder von Studenten der 68er Generation.

Wie funktioniert Straßenfotografie und wie nicht

Vermeintlich scheint Straßenfotografie auf Reisen auch relativ einfach zu sein. Sie muss nicht technisch perfekt sein, sondern es geht mehr darum, richtigen Moment drauf zu halten, um die vielen Eindrücke einzufrieren. Doch ganz so leicht ist es leider nicht. Meine Frustration nach meinen ersten fotografischen Versuchen lag wesentlich daran, dass ich an der Reise- und Straßenfotografie kläglich gescheitert bin. Nach vier Wochen Reise durch Südostasien und unglaublich vielen fantastischen Momenten hatte ich praktisch kein einziges Foto, welches diese Erlebnisse festhielt. Daran zeigt sich, dass Straßenfotografie doch ihre ganz eigene Technik braucht. Das Hauptproblem war aber, dass ich praktisch kein einziges Foto gemacht hatte, auf dem Menschen zu sehen waren.
Leute vorher zu fragen, ob sie mit einem Foto einverstanden sind, ist in der Straßenfotografie nur sehr begrenzt möglich, da die meisten Menschen – oft ganz unterbewusst – für Fotos posieren und der natürliche Eindruck somit zerstört ist. Andererseits hatte ich schreckliche Angst vor Konfrontationen. Daher habe ich versucht mit langen Brennweiten, wenn niemand hinsah, schnell Fotos zu machen. Dies hat dazu geführt, dass ich mit Kamera in der Hand, halb hinter irgendetwas versteckt stand, mich umgeschaut habe und die Kamera oft im letzten Moment wieder heruntergenommen habe, weil doch jemand zu mir rüber sah. Dieses „Versteckspiel“ war selbstverständlich alles andere als unauffällig. Somit zog ich erst recht die Aufmerksamkeit auf mich und es kam überhaupt kein Foto zu Stande. Irgendwann habe ich Straßenfotografie dann aufgegeben und es gar nicht mehr versucht.

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OM-D E-M10: Fokushilfen und Videofähigkeiten

Im Folgenden findet ihr einen kurzen Bericht über die Fokushilfen der Olympus OM-D E-M10 für das manuelle Fokussieren und die Videofähigkeiten der OM-D E-M10.

Ich habe das gute Wetter gestern genutzt, um die OM-D E-M10 ausführlicher auszuprobieren und mich dabei auf die Fokussierhilfen und die Videofähigkeiten konzentriert. Die Fokushilfen sind für mich besonders wichtig, da ich oft alte adaptierte Objektive nutze, welche keinen Autofokus besitzen. Auf die Videofähigkeiten der OM-D E-M10 war ich besonders gespannt, da diese eine der großen Schwachstellen meiner PEN E-PL3 waren. Als Objektiv habe ich für diese Tests ein altes Pentacon 135mm 2.8 Objektiv genutzt.

Manueller Fokus mit der OM-D E-M10

Das manuelle Fokussieren ist mit der OM-D E-M10 wirklich ein Kinderspiel. Über den Multifunktionsknopf (Standardmäßig FN2) lässt sich die Lupe erreichen, mit welcher ein Teil des Bildes im Sucher oder auf dem Display vergrößert wird. Die Kamera lässt sich so einstellen, dass in der vergrößerten Ansicht automatisch der Bildstabilisator aktiv ist und das Bild ruhig hält. Zusätzlich habe ich mir das Fokuspeaking auf FN1 gelegt, sodass es sich mit einem Knopfdruck ein und ausschalten lässt. Diese Kombination ermöglicht ein unglaublich schnelles und komfortables Fokussieren.

Die Vergrößerung / Lupe werden viele schon kennen, diese Funktion besitzen Olympus Kameras schon länger. Das Fokuspeaking hingegen ist bei Olympus recht neu, die OM-D E-M10 ist erst die zweite Kamera (nach der OM-D E-M1), welche es beherrscht. Wie gut funktioniert das Fokuspeaking also? Fokuspeaking legt weiße oder schwarze Ränder (Lässt sich im Menu einstellen, weitere Farben wie gelb oder rot, lassen sich leider nicht wählen.) um scharfe Kanten. Wie gut dieser Effekt funktioniert, hängt stark vom Motiv ab. In manchen Fällen, habe ich es kaum gesehen, in anderen Fällen lässt sich die Schärfeebene perfekt verfolgen. Ein gutes Beispiel zum ausprobieren, ist eine Wiese, hier sieht man den Schärfebereich förmlich über die Wiese wandern.

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Unboxing und Ersteindruck: Olympus OM-D E-M10 + M.Zuiko Digital 14 – 42mm 1:3.5 – 5.6 EZ Pancake

In diesem Artikel berichte ich von meinem Ersteindruck der neuen Olympus OM-D E-M10 und dem neuen Pancake Zoom M.Zuiko Digital 14 – 42mm 1:3.5 – 5.6 EZ.

Olympus OM-D E-M10 Kit Karton.
Olympus OM-D E-M10 Kit Karton.

Eigentlich sollte das Kit aus OM-D E-M10 und dem neuen Pancake Zoom schon letzte Woche verfügbar sein, aber ich musste bis gestern Mittag auf den Anruf aus dem Fotogeschäft warten, in dem ich mir die OM-D E-M10 reserviert hatte. Ausgerechnet an diesem Tag streikten die Angestellten des Öffentlichen Dienstes und ich hatte unser Auto verliehen, also musste ich erstmal über eine Stunde Fußweg hinter mich bringen. Aber dann hielt ich sie endlich in den Händen: die Olympus OM-D E-M10.

 

Olympus OM-D E-M10 & Olympus M.Zuiko Digital 14 - 42mm EZ
Olympus OM-D E-M10 & Olympus M.Zuiko Digital 14 – 42mm EZ

Die OM-D E-M10

Nach der OM-D E-M1 für den Profi Bereich und der semi-professionellen OM-D E-M5 komplettiert Olympus die OM-D Reihe mit der OM-D E-M10 für den gehobenen Amateurbereich. Die Abstriche bei der E-M10 halten sich jedoch in Grenzen, an der Qualität hat Olympus nicht gespart. Aber dazu später mehr.

Bereits die Verpackung der OM-D E-M10 macht einen hochwertigen Eindruck. Die Kamera selbst hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Sie ist kaum größer als meine Olympus PEN E-PL3, aber während die PEN eher das Äußere einer Kompaktkamera hat, wirkt die OM-D E-M10 wie eine Spiegelreflex im Kleinformat. Die Verarbeitung ist sehr gut und sie wirkt fast edel. Allerdings hat die geringe Größe auch ihren Preis: Die OM-D E-M10 liegt zwar besser in der Hand als die PENs aber die Griffigkeit könnte trotzdem besser sein. Olympus hat dies aber schon erkannt und bietet einen optionalen Griff an. (Olympus Olympus ECG-1) Sobald ich diesen besitze, bekommt ihr dazu selbstverständlich auch einen Bericht.

Ein Feature, welches mich sofort begeistert hat, ist der Touchscreen der OM-D E-M10. Der Fokuspunkt lässt sich einfach über einen Druck auf das Display setzen und in der Größe verändern. Hierüber lässt sich auch leicht in die Vergrößerung zum manuellen Fokussieren wechseln. Die OM-D E-M10 kann diese Vergrößerung nun sogar mit Fokuspeaking kombinieren: Schneller und komfortabler geht manueller Fokus wirklich nicht!

Die Bedienung der OM-D E-M10 ist übrigens dank der zwei Wahlräder und mehrerer konfigurierbarer Tasten sehr komfortabel und entspricht eher der eine Profi- als einer Amateurkamera. Unboxing und Ersteindruck: Olympus OM-D E-M10 + M.Zuiko Digital 14 – 42mm 1:3.5 – 5.6 EZ Pancake weiterlesen